Startseite                                                                                             IMpressum    






Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Wider dem Feminismus
Die feministische Realitätsverweigerung
25.01.2020
Feministinnen werten gerne den Mann ab und begeben sich freudig in die Rolle des Opfers. Dass ihre Realität mit der Realität „an sich“ wenig zu tun hat, möchten viele nicht wahrhaben. Warum auch?

Achtung, Warnhinweis für alle Feministinnen und „Frauenversteher“! Kennen Sie folgenden Spruch? Ein Feminist oder eine Feministin ist nicht per se dumm, er oder sie hat nur sehr viel Pech beim Denken. Geschenkt. Das ist eine harte Aussage von mir. Aber ein Fünkchen Wahrheit steckt schon drin. Und das haben sich die selbsternannten Kampfemanzen und feministischen Don Juans selbst zuzuschreiben.

Egal ob in der akademischen oder in der medialen Berufswelt. Immer sei in der feministischen Logik die Frau das Opfer. Opfer der Benachteiligung bei der Besetzung einer Mathematik-Professur oder Opfer des „lüsternen“ Blickes eines Mannes. Ganz davon abgesehen, dass die Frau die Last ihrer eigenen Biologie (er)tragen müsse. Schließlich sei sie es, die arme Frau, die neun Monate lang ein neues Leben in sich trage.

Das ist teilweise richtig. Zwar gibt es gewisse biologische Nachteile bei der Frau. Sie ist meist körperlich schwächer und bringt Kinder in die Welt. Dass das aber kein Hinderungsgrund sein muss, um einen selbstbestimmten Weg zu gehen, zeigen zu Genüge Frauen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen oder die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde. Es geht und es ist machbar.

Doch Männer haben es auch nicht leicht. Das ewige Geschwätz von sozialen Fertigkeiten und eines diskursiven Konsenses gehören nicht gerade zu ihren Stärken. Ebenso wie die utopischen Vorstellungen vieler Frauen, er solle Humor haben und Kinder mögen. Nicht alle Männer sind eben Clowns. Und das reicht meistens den Frauen auch nicht aus. Aber trotz dieser Widrigkeiten stellen sich die „Herren der Schöpfung“ nicht in die Opferrolle.

Aber davon möchten die selbst ernannten Feministinnen nichts hören. Stattdessen keifen und poltern sie, wie ihnen der Mund, oder sollte es besser „Mundkuchen“ heißen (?), gewachsen ist. Auf nichts und niemanden nehmen sie Rücksicht. Eigennützig und selbstverliebt drehen sie sich nur um ihren weiblichen Südpol. Nicht mehr die Erde, nicht mehr der Mensch, sondern die weibliche Vulva steht im Mittelpunkt dieses feministischen Kosmos.

Ohne Widerrede, ohne Kompromiss, ohne Argument. Plötzlich da, wie der große Urknall, stellen sich die wenigsten Feministinnen die Frage aller Fragen: Wieso, weshalb, warum? Und um in der Melodie der Sesamstraße fortzuführen „Wer nicht fragt, bleibt dumm“. Nicht die Ursachen oder Gründe sind wichtig, sondern alleinig das Opfernarrativ und die Aufwertung der Frau.

Egal was die Frau von heute macht, es wird als feministischer Befreiungsschlag begriffen. So wie der Rückzug der Herzogin und des Herzogs von Sussex, der Megxit. Dass ihr Entschluss dem Königshaus den Rücken zu kehren negativ bewertet werden könnte, fällt vielen Feministinnen nicht ein. Offensichtlich gilt: „Her vulva is her castle“.

Psychologen sprechen von einer Verstärkung des „Confirmation Bias“, will heißen, es werden Informationen so interpretiert, dass sie in das eigene feministische Weltbild passen. Letztendlich entsteht so eine Verzerrung der wahrgenommenen Realität, ein „Reality Shift“, wie es im Fachjargon heißt. Dass Meghan und Harry sich ihrer royalen Pflichten entziehen, ganz eigennützig handeln - diese Möglichkeit kommt den Feministinnen nicht in den Sinn. Es ist aber auch nicht ihre Intention die „wahren“ Gründe zu erfahren.

Ebenso wenig wie sich aus der Opferrolle des armen, benachteiligten Mädchens zu befreien. Das Opfer hat immer einen Schuldigen. Wenn es mit der eigenen Karriere nicht klappt, zeigt die schlaue Feministin mit dem Finger auf den Mann. Und handelt es sich um eine Hardcore-Feministin, so zeigt sie, mit noch mehr Leidenschaft und mit der anderen Hand, auf ihren runden Schwangerschaftsbauch. Entweder sind der Mann oder die eigene Biologie schuld.

Dass sie womöglich an ihrer eigenen Unfähigkeit scheiterte, das kommt der Feministin nicht in den Sinn. Dass sie für die Konsequenzen ihres Handelns stramm stehen muss, scheint für sie ebenso unwahrscheinlich. Und dass sie gar Verantwortung übernehmen könnte, das hört sich für die Feministin wie ein Märchen an.

Gerade diese flächendeckende Aufwertung des weiblichen Geschlechtsorgans durch die Positionierung als Opfer ist nicht nur selbstentmündigend, sondern auch feige und hinterhältig. Simone de Beauvoir, die Grande Dame der feministischen Emanzipationsbewegung, würde sich im Grabe drehen.

Denn eine wahre Feministin jammert nicht, sondern beißt sich durch. Wie ein Mann. Und wer wahrhaben kann, was sich alles in den letzten Jahrzehnten positiv für Frauen verändert hat, der wird nicht nur der Wirklichkeit gerechter. Dann klappt es auch wieder mit dem Glück.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein