Startseite                                                                                             IMpressum    







Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Vom Sinn und Unsinn englischer Berufsbezeichnungen
Außen hui, innen pfui!
19.11.2019
Wortkreationen wie das Gendersternchen funzen nicht in bodenständigen Ausbildungsberufen. Es reicht nicht aus die Sekretärin zur „Head of Verbal Communication“ umzubenennen.

Eingefleischte Feministinnen und Genderistinnen machen es vor. Sie meinen mit dem Gendersternchen und dem Binnen-I sei es getan. Also die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Mars und Venus drehen tagein, tagaus, Hand in Hand, von Mensch zu Mensch, ihre Runden um die Sonne. Dank sei dem einzelnen, kleinen Gendersternchen inmitten von tausenden anderen Sternchen im Sonnensystem.

Ein Wort wird gleich zur Tat? Von wegen! So einfach ist es nicht. Oder hat schon jemand Frankenstein oder Robert Crusoe beim Lesen zum Leben erwecken können? Und damit sind nicht, weil phonetisch zum Verwechseln ähnlich, das deutsche Gewissen Frank Walter-Steinmeier oder der große, kleine Tom Cruise gemeint.

Doch für die Wortschöpfer ist es immerhin gemütlich und entlastend. Für ihr Gewissen, ihre Aktivismuswütigkeit und ihr Erfolgserlebnis. Eben eine Wohltat für die Seele. Und offensichtlich bräuchte Bildungsministerin Anja Karliczek auch diese Dusche positiver öffentlicher Aufmerksamkeit. Anders kann man ihren Vorschlag nicht begreifen.

Zukünftig sollen Ausbildungsberufe mit Meisterpflicht mit dem Abschlusstitel „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ abgeschlossen werden. So etwa der Fliesenleger und Raumausstatter. Doch leider ist das nicht zu Ende gedacht. Denn was das Aufpimpen der Berufsbezeichnungen anbelangt, ist noch ganz viel Luft nach oben.

Ein Vorbild könnte sich Frau Karliczek bei den englischen Berufsbezeichnungen nehmen. So wird aus der Sekretärin die „Head of Verbal Communication“, aus der Hausfrau die „Domestic Engineer“ und aus dem Zeitungsausträger der „Media Distribution Officer“. Für den Fliesenleger und den Raumausstatter könnte das eine zeitgemäße Schönheits-OP zum „Floor Concept Manager“ und dem „Head of Room Decoration“ bedeuten.

Und für ihre Arbeitsbedingungen bedeutet es? Richtig, nichts! Aber für Anja Karliczek und ihr Team umso mehr. Und vielleicht auch für all jene, die statt eines Fensterputzers einen „Vision Clearance Engineer“ engagieren. Das hört sich einfach schnieke an.

Um mit den abgewandelten Worten eines Helden der 1970er.Jahre abzuschließen. Einem der den Sternen näher als jeder Genderist*In war: „Das ist ein kleines Ding für einen zukünftigen Meister, eine riesige Sache für die Öffentlichkeit“.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein