Startseite                                                                                             IMpressum 






Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Unterwanderung durch Extremisten
Wer am Bürger zweifelt, zweifelt das System an
20.05.2020
Es wächst die Sorge, dass sich extremistisches Gedankengut in der bürgerlichen Mitte ausbreitet. Wer so denkt, zweifelt das demokratische System an.

Vor geraumer Zeit verlor bekanntlich jeder seinen Posten, dem die Bundeskanzlerin ihr „vollstes Vertrauen“ aussprach. Guttenberg, Wulff, Schavan. Vielleicht sind deswegen viele Medienmenschen, Politiker und Wissenschaftsexperten noch von Angela Merkels Ausspruch des „vollsten Vertrauens“ traumatisiert.

Woher kommt sonst die Angst, dass Linksextreme, Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker mit ihrem Gedankengut Hinz und Kunz unterwandern würden? Dass jene Extremisten und Märchenerzähler, die Coronademonstrationen besuchen, um ihre Ideen unter das Volk zu mischen und Sympathisanten auf ihre Seite zu ziehen?

Selbstverständlich sind das berechtigte Sorgen, und selbstverständlich gibt es solche Werbungsversuche. Doch allen Bürgern zu unterstellen, sie seien schwache, leicht lenkbare Marionetten irgendwelcher zufällig daherlaufenden Personen ist ein Unding, eine Unverschämtheit, eine Unverfrorenheit. Wer so denkt, sollte einmal tief durchatmen und kräftig über sein Menschenbild nachdenken - Corona jedenfalls bietet die nötige Zeit hierfür.

Und in dieser „Corona time“ kann man sich auch über die Konsequenzen dieser Ansicht im Klaren werden. Schließlich unterstellt man somit den Bürgern ein politisch leichtes Mädchen zu sein. Nämlich ein Mädchen, dass sich jedem erst Besten, politisch Agierenden um den Hals wirft. Egal ob Linksextremist, Rechtsextremist oder Verschwörungstheoretiker. Hauptsache die „Story“ stimmt.

Doch so einfach ist es nicht. Schließlich ist Deutschland das Land der Bildungswütigen und Paragraphenbesessenen. Die Bürger drücken recht lange die Schulbank, erweitern ihren Horizont stets über Weiterbildungen und Seminare, und werfen mit Klagen um sich herum. Die Mündigkeit des einzelnen Bürgers sollte somit gegeben sein. Ebenso wie seine Urteilsfähigkeit, ein nicht allzu elastisches Rückgrat und eine gewisse Widerstandsfähigkeit.

Wer also befürchtet die Mehrheit der Bürger lasse sich von einigen Extremisten des rechten und linken Spektrums sowie von einigen Verschwörungsanhängern leicht verführen, zweifelt entweder das System an oder hat das Vertrauen in das System verloren. Schließlich „erzieht“ das System die Bürger seines Landes. Sie sind die Früchte seiner Sozialisationsarbeit.

Zudem muss man nicht gleich wie die Bundeskanzlerin „vollstes Vertrauen“ aussprechen. Man kann auch klein anfangen. Indem man zum Beispiel weniger spricht, wie Marcel Proust schon wusste:

        „Das Bedürfnis zu sprechen, hindert nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen.“

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.




















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein