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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.



Die fünf Sterndeuter des Abendlandes
So geht selbstbespaßende Bescherung!
14.11.2017
Von den fünf Wirtschaftsweisen können wir uns eine Scheibe abschneiden. Bescheren wir uns selbst und holen uns das jamaikanische Flair zurück. Oder lieber doch nicht?
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Das Marshmallow-Menetekel
Wir erziehen eine Generation der Kriecher und Ducker!
31.10.2017
Wir dürfen uns freuen. Unsere Selbstkontrolle steigt und steigt - zumindest seit den letzten 50 Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt der amerikanische Psychologe John Protzko.
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Individuum konformis
Das Monstrum vom Loch Konformismess
28.10.2017
Im Zuge des nihilistischen Soges des Münzengeklimpers verschwand nicht nur das Sein, sondern auch das durch seine peripheren Wogen berührte Individuum. Die Geburtsstunde des homo gregis, des Herdenmenschen. Wie Junkies stürzen wir uns deswegen von einem Massenereignis in das nächste, um den Schmerz der individuum- und gruppenerstickenden Inklusion irgendwie zu ertragen. Doch Stimmen des Aufbegehrens werden immer breiter und lauter.
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Die pervertierte Pseudogemütlichkeit
Flackern bis zum Ausbrennen
25.10.2017
Wir sind gefangen in einer nie endenden Stimulations- und Erregungsspirale. Wir flackern genauso unruhig und erratisch wie Kerzenlichter und wollen nur eines: leisten, leisten, leisten, oder anders ausgedrückt flackern bis zum Ausbrennen. Aber vielleicht macht gerade das uns glücklich?
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Vom Sinn und Unsinn von Teambesprechungen
"Ich brauche einen Mac!"
20.10.2017
Besprechungsrunden bieten die ultimative Selbstinszenierungsmöglichkeit für vielbeschäftigte Wichtigtuer. Nichtstun bei gleichzeitigem „So-tun-als-ob“ und einmal die Runde moderieren, um den Chef raushängen zu lassen. Die Quintessenz des Ganzen: Tiefe Einblicke in die Wirrungen und Irrungen der menschlichen Psyche.
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Impression aus dem Alltag
R3: Reiselustige rüstige Rentner
19.10.2017
Deutschlands Rentner holen das auf, was ihnen die Jungen vormachen. Reisen, feiern, Spaß haben. Sie tun es dabei auf ihre Art und Weise. Charmant, rustikal, fragil.
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Die AfD als antagonistischer Lückenfüller
Notwendige Spannung oder spannungsreiche Notwendigkeit?
04.10.2017
Der Wahlerfolg der AfD kann als emotionaler Befreiungsschlag der sich jahrelang aufgestauten, unterdrückten und unfähig zu artikulierenden Frustration der Ostdeutschen verstanden werden. Es ist eine Befreiung vom sich selbst als absolut gesetztem hypermoralisierenden, kollektiven Willen, dessen fehlender, lebensnotwendiger Antagonist neu erfunden werden musste. Ob dieser im Gewand des Nationalismus oder der Ausländerfeindlichkeit erscheint, oder in einem Alternativen zu diesem alternativen Gewand bleibt uns überlassen.
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Alternative für Deutschland
Wohin führt uns die AfD?
26.09.2017
Ob man die AfD für rechtsextrem und antidemokratisch oder ob man sie für rechtskonservativ und nationalistisch hält, Fakt ist, dass sie nun im Bundestag der nächsten Legislaturperiode vertreten ist. Sie bringt zwar nicht Glanz und Gloria, aber sie bringt zumindest den gelähmten Körper der Demokratie wieder in Bewegung.
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Die Bundesregierung lädt ein...
Auf ein Date mit der Demokratie!
27.08.2017
Sind wir noch immer auf der Suche nach der „Richtigen“, also der „richtigen“ Staatsform? Unter dem Motto „Lust auf ein Date mit der Demokratie?“ bittet nämlich die Bundesregierung seine Bürger zum Tag der offenen Tür 2017.
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DB-"Leitfaden zur Bahnkonversation"
Rede gefälligst mit mir und hör mir zu!
17.08.2017
Wenn ich reden will, aber mein Gegenüber nicht, und ich ihn zum Reden zwinge, ist das noch Bahnkonversation oder schon Bahnbelästigung? Egal. Die Deutsche Bahn gibt mit ihrem „Leitfaden zur Bahnkonversation“ „hilfreiche“ Tipps.
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Impression aus Münster
Platt, platter, Münster -  Huxley's "schöne neue Stadt"?
09.08.2017
Würde Aldous Huxley noch heute leben, könnte er zwar nicht seine „schöne neue Welt“, dafür aber den Ansatz einer „schöne neue Stadt“ bestaunen. Und diese befindet sich mitten unter uns. Im beschaulichen Westfalen, in der idyllischen Stadt Münster.
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Vom Sinn und Unsinn von Broschüren
"Trauen Sie sich, Ihre Meinung zu sagen!"
25.07.2017
Sind Sie nicht islamfeindlich? Sind Sie sich wirklich sicher? Dann denken Sie nochmals kräftig nach - zumindest, wenn es nach dem Flyer "Was sage ich, wenn...Islamfeindlichkeit begegnen - Eine Hilfestellung für den Alltag, im Privat- oder Berufsleben, Unternehmen oder Verein" der Bundeszentrale für politische Bildung geht. Denn womöglich sind Sie ein Islamfeind ohne es zu wissen.
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Meine Universität
So exzellent, und trotzdem auf der Suche
17.07.2017
Nach Angaben des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam genießen unsere IT-Studenten eine „exzellente[n] fachliche[n] Ausbildung“. Warum eine Ausbildung auf so hohem Niveau möglich ist? Ganz einfach. Weil wir immer intelligenter werden! Die Zahlen sprechen doch für sich!
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Parteienfinanzierung
„Ene, mene, miste, es rappelt in der Kiste... und raus bist Du!“
10.07.2017
Die NPD kann zukünftig nicht auf eine staatliche Parteifinanzierung aufbauen. Der Bundesrat unternahm die letzte Hürde hierfür. Das scheint ein kleiner Schritt für die Stärkung der Demokratie zu sein, doch in Wirklichkeit ist es ein großer Schritt gegen den demokratischen Gedanken - und ihre Vielfalt.
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Meine Universität
Die Invasion der wissenschaftlichen Bambusstöcke
09.07.2017
Welche Eigenschaften erwartet die heutige Universität von ihren Mitarbeitern? Wissenschaftliches Arbeiten gehört mit Abstand nicht mehr an erster Stelle. Stattdessen machen „Freundlichkeit“ und „Teamorientierung“ das Rennen.
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Sharing Economy
Share me, share me, lady!“
07.07.2017
Nach „Car-Sharing“, „Food-Sharing“ und „Home-Sharing“ kommt nun das „Dog-Sharing“. Was ist als nächstes dran? „Child-Sharing“ oder gar „Mate-Sharing“?
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Meine Universität
„Sein (des Professors und der Universität) Wille geschehe!“
04.07.2017
Das wissenschaftliche wird durch das administrative Personal der Universität ersetzt werden. „Der Vorgesetzte hat immer Recht“ und weiß, was seine Mitarbeiter wollen sollen. Die meisten Wissenschaftler bleiben aber locker: „Hauptsache Kaffee und Kuchen schmecken!“
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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein