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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
SPD-Führungsduo
Bekanntheitsgrad sagt nichts über Kompetenz aus
08.12.2019
Das neue SPD-Führungsduo wird medial schlechter gemacht als es ist. Schließlich punktete Angela Merkel auch nicht gerade mit ihrem Charisma - und ist trotzdem „ewige“ Kanzlerin der Bundesrepublik geworden.

Was wurde wieder über die SPD gemäkelt, genörgelt und gelästert. Nur weil mit der neuen Führungsspitze, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, zukünftig zwei unbekannte Variablen unter öffentlichem Dauerbeschuss stehen werden. Keine bis wenig öffentliche Erfahrung, mangelnde Sachkompetenz und wenig Charisma werden den beiden Sozialdemokraten vorgeworfen. Zu Recht?

1. Eine Person der Öffentlichkeit zu sein, ist noch kein hinreichendes Qualitätskriterium für die Kompetenz der jeweiligen Person. Oder würde jemand auf die Idee kommen die vielen YouTuber und Instagramer, die sich stets selbst darstellen, als kompetent zu bezeichnen? „Kompetent“ im klassischen Sinne von begabt und fähig, und nicht nach dem Verständnis Odo Marquards als „Inkompetenzkompensationskompetenz“. Denn verfügt man über keine Kompetenz muss man sich eben gut vermarkten.

2. Und das können nicht alle. Sich so zu präsentieren, dass das Wesentliche unwichtig und das Unwesentliche wichtig werden. Ähnlich wie eine ins Alter gekommene Dame, die durch ein prall gefülltes und offenes Dekolleté von ihren Problemzonen im Gesicht ablenken möchte. Es funktioniert immer wieder Bombe. Und weil Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nicht auf diesen Trick zurückgreifen können oder wollen, fokussieren sie sich auf die eigentliche Sache.

3. Gerade für diese Eigenschaft, sich auf die Sacharbeit zu konzentrieren, wird Angela Merkel gern bejubelt. Ebenso wie ihre Vorgehensweise die Dinge vom Ende her zu denken. Wie es sich für eine promovierte Physikerin gehört. Sachlich, nüchtern, vorurteilsfrei. Eigentlich die perfekte Möglichkeit für Esken, die ausgebildete Informatikerin, und Walter-Borjans, der diplomierter Volkswirt mit einem Doktortitel der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln ist, medial punkten zu können.

4. Doch mediale Stimmung möchte nicht so wirklich aufziehen. Zu wenig charismatisch seien die beiden SPD-Vorsitzenden. Und denkt man an die „kultiviert-charmanten Charisma-Löwen“ Andrea Nahles („Bätschi“) und Gerhard Schröder („Hol mir mal ‘ne Flasche Bier“), wird es wirklich eine knifflige Angelegenheit für Esken und Walter-Borjans, dieses charismatische Niveau der Sozialdemokraten zu beerben. Offensichtlich bedeutet sozialdemokratisches Charisma: laut, großspurig, roh.

Aber vielleicht liegt gerade hier der Schlüssel zum Erfolg für Esken und Walter-Borjans? Schließlich gehen sie richtigerweise in die sozialdemokratische Richtung und repräsentieren all jene Eigenschaften, die im Moment nicht medial salonfähig sind: öffentliche Unerfahrenheit, Sachkompetenz, wenig Ausstrahlung im Stil der Sozialdemokraten.

Doch wie ehemals die meisten nicht mit Donald Trump oder Boris Johnson rechneten, könnte sich womöglich manch einer wundern, welch‘ sozialdemokratischen „Wunder“ Esken und Walter-Borjans erbringen könnten.

Die Rahmenbedingungen stehen jedenfalls nicht schlecht, dass beide die SPD aus ihrem Wachkoma zurück ins politische Leben holen können.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
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