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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Rassismus-Debatte
Rassismus ja, aber Rasse nein?
18.06.2020
Einer bellt und die Meute folgt. Wie zum Henker passen die Abschaffung von Rasse und der Kampf gegen Rassismus zusammen?

Deutschland gleicht irgendwie einer bunten Spielwiese. Platz ist für alle da, aber nicht alle toben sich aus. Und diejenigen die es so richtig krachen lassen, bevorzugen insbesondere ein konkretes Spiel. Und wie heißt dieses Spiel? Mit dem Finger auf andere zeigen und mit der Masse laufen. Die gegenwärtige Rassismus-Debatte in Deutschland verdeutlicht dies.

Was ist passiert? Irgendein medialer Border Collie stürzte sich auf den Begriff der Rasse und die mediale Schafherde folgte getreu und blindlings seiner Anweisung. „Määh, määh, der Begriff der Rasse muss aus dem Grundgesetz gestrichen werden.“ Gleichzeitig erklingt es eben aus jenen Schäfermäulern: „Määh, määh, es gilt Rassismus zu bekämpfen“.

Huch, wie passt das zusammen? Einerseits soll der Begriff der Rasse eliminiert werden. Andererseits spricht man von Rassismus. Doch beides zusammen geht nicht. Denn auf wen soll sich Rassismus beziehen, wenn es keine Rassen gibt? Oder werden damit nur Hunderassen gemeint? Gälte in diesem Sinne derjenige als Rassist, der nur deutsche Hunderassen führte? In diesem Sinne wäre Adolf Hitler ein Rassist. Was er ja auch war. Aber nicht nur wegen seines Hundes.

Wie dem auch sei. Diese Widersprüchlichkeit weist auf etwas Wichtiges hin. Entweder fehlt es den medialen Schäfchen an logischen Kenntnissen. Das wäre durchaus möglich. Schafe zeichnen sich ja mehr durch ihre körperlichen Vorzüge als durch ihre logische Exzeptionalität aus. Oder unsere medialen Schäfchen messen mit zweierlei Maß - das wäre mitnichten die tragischere Variante.

Schließlich rettet bei der ersten Alternative das schlechte Bildungssystem unsere Schäfchen. Bei der zweiten wäre es ein rein moralisches Dilemma. Man soll ja keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber vermutlich ist es eine Mischung aus beiden. Logische Unsicherheiten gepaart mit einer Weltretter-Hybris. Einer Hybris, die einem das Recht gibt bei sich selbst nicht so genau zu schauen, dafür aber umso genauer bei den anderen.

Kein Zweifel. Diese gute alte Technik, der Herde hinterherlaufen, hat sich schon immer bewährt. Doch Seneca hatte da so seine Zweifel:

        „Auf nichts also müssen wir mehr achten als darauf, nicht nach Art des                         Herdenviehs der voraus?aufenden Schar zu folgen: Wir würden dann nur den             meist betretenen, nicht aber den besten Weg wählen“


Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.




















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein