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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.


                                                                                                                       
                                         
Rasselbande „Fridays for Future“
Who strikes?
05.04.2019
Die „Fridays for Future“- Demonstrationen besitzen viele Befürworter unter den Erwachsenen. Warum? Die Schnullerbande mit Babyrasseln ist schnuckelig anzusehen, aber nicht ernst zu nehmen.

Schon gegen Ende des Zweiten Weltkrieges lautete das Urteil Stalins über die Deutschen:

    “(…)(Die Deutschen) sind ein merkwürdiges Volk, wie Schafe … Ich erinnere mich an die Zeit,         als ich vor der Revolution in Deutschland war: Eine Gruppe von deutschen Sozialdemokraten kam     zu spät zu einem Kongreß, weil sie warten mußten, bis ihre Eintrittskarten nachgeprüft worden         waren oder etwas ähnliches. Wann würde ein Russe jemals so etwas tun? Jemand hat einmal         ganz richtig gesagt: In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man den Rasen dazu         betreten müßte (…)”.
    (Stalin)

Ein mehr als treffender und immer noch gültiger Befund, schaut man sich die „Fridays for Future“-Demonstrationen in Deutschland an und vergleicht sie etwa mit dem österreichischen Pendant.

Denn im Land der Dichter und Denker geht alles recht gediegen zu. „Politisch korrekte“ Redewendungen zieren Plakate, Flyer und Sticker, wie „There is no planet B“, „Wir sind hier, wir sind laut“, oder etwas aggressiver, „Wir schwänzen nicht, wir kämpfen!“ Das klingt kämpferisch, ähnelt aber stumpfen Klingen.

Das Säbelrasseln der Gangs von „Fridays for Future“, oder wie man früher sagen würde der Schnullerbande, ist zwar schnuckelig anzusehen, aber nicht ernst zu nehmen. Denn mit Babyrasseln und Barrikaden aus Zuckerwatte, Lutschern und Bonbons ist in der Geschichte noch nichts erreicht worden. Ohrenbetäubendes Kreischen und Lärmen tragen auch nicht wirklich hierzu bei. Der deutsche Ableger der Ökobewegung wirkt planlos und orientierungslos, mutlos und leidenschaftslos.

Dass es auch professioneller und engagierter gehen kann, als beim großen Babbeln, zeigt die Almdudler-Version von „Fridays for Future.“ Statt binsenmäßig Forderungen in die Welt zu prusten, sich engstirnig auf die Rettung von „Lars dem Bär“ und seinen tierischen Freunden zu fokussieren, bieten die Österreicher konkrete Vorschläge in ihrem „ökologischen Manifest“ an. Dies beinhaltet neben „Energie- und Treibhausmaßnahmen“ auch „Steuerliche Umverteilung“-Vorschläge sowie eine verpflichtende Verwendung der zusätzlichen Steuereinnahmen in den Bildungsbereich.

Man mag hiervon halten, was man will. Lobenswert ist jedoch, dass einerseits konkrete Forderungen gestellt werden, andererseits die Klimarettung, im Gegensatz zum deutschen Ökogefecht, als allumfassender, sozialökologischer Kampf begriffen und artikuliert wird.

Gar ein Songbook, samt Sprüchen, liegt vor. Ob bewusst oder unbewusst getextet, können auch Minderheiten mitsingen. Für Stotterer „Ko, Ko, Kohlestopp! Jetzt sofort, Hippetihopp!“, für ADHSler „Keep – it – in the ground, keep it in the ground! (2x stampfen)“, für Demente „I say Climate, you say Justice: CLIMATE JUSTICE! CLIMATE JUSTICE!“

Das zeigt: Während die deutsche Ökofaust noch die Babyrassel schwingt, schwebt die österreichische Faust, entschieden und entschlossen, durch die Lüfte. Oder als Ökospruch gekleidet: „Rassel, Rassel, Mama, das Baby hat gerufen“ lautet im Land der Berge und der Kaffeehäuser „Kiffen, Kiffen, Kuchen, das Klima hat gerufen“. „Strike“ für die Österreicher.

Dass die deutschen Ökorebellen aber in ihrem tiefsten Inneren revolutionäres Potential besitzen, darauf weist ein Stickerspruch hin: „March now or swim later!“ Und was das Marschieren den Deutschen und der Welt das letzte Mal einbrachte, weiß ein jedes Kind.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
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