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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.


                                                                                                                       
                                         

Mit dem Rechten sieht man wohl doch besser!

Lange erwartet: „SCHWARTZROTGOLD - Das Magazin der Bundesregierung“
31.12.2018
Die Bundesregierung hat seit Kurzem eine eigene Zeitschrift. Hierbei ähneln Themenwahl und logische Stringenz dem politischen Tagesgeschäft. Schließlich heißt es „et illud fugit“

All jenen, die schon vor Aufregung nicht mehr schlafen konnten, sei gesagt: Endlich ist es soweit, endlich ist es da. Die GroKo- und Europa-Enthusiasten wissen wovon die Rede ist. Für alle anderen zur Information. Die erste Ausgabe von SCHWARTZROTGOLD - Das Magazin der Bundesregierung ist erschienen. Themenschwerpunkt zum Auftakt bildet „Europa“. Schließlich sind am 26. Mai 2019 Europawahlen und das Ziel dieses kleinen Heftchens ist es dem Bürger „ein bestimmtes Politikfeld“ nahezubringen.

So weit, so gut. Es handelt sich um eine Aufklärungskampagne der Bundesregierung, in der unterschiedliche Themen rund um „Europa“ angeschnitten werden. Von „Was wäre wenn…? Wirtschaft, Umwelt, Sicherheit: Was wäre anders, gäbe es die EU nicht?“ über „Ist das wirklich so? Der Faktencheck zu fünf Vorurteilen über die Europäische Union“ bis hin zu „Spitzenreiter - Hätten Sie‘s gewusst? Acht Fakten zu Europa, die nicht jeder auf dem Schirm hat.“

Diese Themenbreite verdeutlicht den Charakter dieses Stückes: neutral, kritisch und unvoreingenommen. Dass vieles aus deutscher und wirtschaftlicher Perspektive beleuchtet wird, sei nur nebenher erwähnt. Wäre kein gemeinsamer europäischer Binnenmarkt tatsächlich „[e]ine Schreckensvision für den Wirtschaftsstandort Deutschland“?

Nicht nur deutsche, sondern auch unsere rumänischen Mitbürger müssen sich nach Ansicht von SCHWARTZROTGOLD keine Sorgen machen. Egal ob rumänischer Arbeiter, egal ob rumänischer Ingenieur. Beide finden ihr Glück in Deutschland. Wie etwa bei der Apfelernte, von der es heißt: „Rumänische Erntehelfer arbeiten in den Parzellen, legen vorsichtig die empfindlichen Äpfel in die Kisten.“ Welch eine Anmaßung solch eine schlecht bezahlte Arbeit zu beschönigen.

Ebenso wie die diplomatischen Errungenschaften zur Begrenzung der illegalen Migration. Allen voran die Hymne auf die EU-Türkei-Erklärung, durch die die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge „über die östliche Mittelmeerroute um 97 Prozent“ reduziert wurde. Gleichzeitig ist die Zahl an der westlichen Mittelmeerroute über Spanien um wie viel Prozent angestiegen? Vielleicht 97 Prozent? Wie sonst außer eines hysterischen Verzweiflungsaktes kann man diesen Pakt mit einem „lupenreinen Demokraten“ nennen, um es mit dem Begriff Gerhard Schröders zu halten?

Diese Art der Argumentation wird auch zur Darstellung antibürokratischer Maßnahmen angeführt. Schließlich hat „das vielzitierte „Regulierungsmonster“ EU […] dazugelernt und ist inzwischen vorbildlich in Sachen Bürokratieabbau: Neue Gesetzesvorschläge werden streng überprüft, unnötige Rechtsvorschriften abgeschafft.“ Doch wer wenn nicht neue Bürokraten überprüfen diese Regelwerke? Im Klartext bedeutet dies also die Aufstockung der Bürokratie, um eben diese Bürokratie abzubauen.

Und so könnte es immer weiter gehen. Ein Paradoxon nach dem anderen zieht sich durch SCHWARTZROTGOLD hindurch. Nicht nur textlich. Bereits das Titelbild zeigt den Fernrohrblick auf Europa durch das rechte Auge.

Etwas anderes bleibt der Bundesregierung auch nicht übrig. Auf dem linken Auge ist sie schon lange blind.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein