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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.


                                                                                                                       
                                         
Kommissarische Leitung der SPD
Die drei sozialdemokratischen ???
06.06.2019
Warum setzt die SPD bei ihrer kommissarischen Leitung auf drei Köpfe? Hegels Dialektik hat weniger damit zu tun als die Klicklogik des Internet.

Winnetou und Old Shatterhand, Batman und Robin, Ernie und Bert müssen sich warm anziehen. Die drei ??? haben Hochkonjunktur, Drei ist die neue Zwei im Medien- und Politikhimmel. Drei EU-Parteien müssen koalieren, drei Parteien zukünftig auf Bundesebene regieren und Dreier-Slogans machen die Runde. So wie beim bundesweiten Tag der Organspende mit „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“

Lebenswichtig wird es auch für die SPD. Sie braucht nach dem Rücktritt von „Bätschi“-Nahles ein neues Herz und schnappt sich gleich drei auf einen Streich: Malu Dreyer, Mauela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel sollen mit der SPD weiterwarten. Sind rote Schnäppchenwochen angesagt? Oder ist es eher der sozialdemokratische Räumungsverkauf? Drei Herzen zum Preis von einem sprechen jedenfalls Bände.

Doch warum setzt die SPD-Führung auf die Zahl Drei? Möchte sie auf Nummer sicher gehen, frei nach dem Motto „dreifach hält besser“? Hofft sie mit drei sozialdemokratischen Köpfen die christdemokratische Leistung eines Kopfes zu erreichen? Oder richtet sich ihre letzte Hoffnung, nach dem sozialdemokratischen Erzengel Gabriel, dem Botschafter der SPD, in den christlichen Glauben und in die Auferstehung Jesu nach drei Tagen?

Will man es positiv für die SPD sehen, wäre denkbar, dass die Rhetorik-Coaches und Spin-Doctores der SPD in der Privatbibliothek ihres Hofphilosophen Sigmar Gabriel zufälligerweise eine Zusammenfassung der Dialektik Hegels in die Hände bekamen. Die Idee von These/Antithese durch Synthese hörte sich für sie „klickwürdig“ an und die Idee der Dreierkonstellation war geboren. Selbstverständlich in der Geschlechterthematik verpackt: Schäfer-Gümbel als männliche These, Dreyer als weibliche Antithese und Schwesig als modern weiblich-männliche Synthese.

Spaß beiseite: Eher erweckt es den Eindruck, als ob das Trio „Malu-Manuela-Thorsten“ („MMT“) die eigene sozialdemokratische Ratlosigkeit und inhaltliche Leere widerspiegelt. Ähnlich wie die drei ???, die „jeden Fall übernehmen“, nur ohne ihre Erfolgsrate. Dieses Versagen versucht die SPD nun mit drei Köpfen zu kompensieren. Dabei bedient sie sich der Klicklogik des Internet, wo mehr Klicks gleich mehr Erfolg bedeuten. Doch Klicks mit Köpfen zu vergleichen, ähnelt Äpfeln mit Birnen gleichzusetzen.

Die „Klick-Inkompetenzkompensationskompetenz“, um mit den Worten Odo Marquards zu sprechen, wird hier nicht gelingen. Das zur Verfügung stehende Menschenmaterial lässt zu wünschen übrig. Weder die juvenile Charmeoffensive, „Kevin allein in der Sozialdemokratie“, noch der seit Kurzem belesene Sigmar, noch die hanseatische Schlaftablette Olaf Scholz können überzeugen. Ganz zu schweigen von den „innovativ-sozialdemokratischen“ Themen, wie Grundrente oder solidarisches Grundeinkommen.

Vielmehr würde es helfen, wenn es endlich Klick in den sozialdemokratischen Köpfen machen würde. Bei der Anzahl von prozentualen Kopfnüssen, die sie bisher erhalten haben, wundert es, dass der sozialdemokratische Kasten noch nicht geklingelt hat. Wann und ob es soweit kommen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls würde ein Erkenntnisklick das sozialdemokratische Herz zum gesunden Pumpen bringen.

Im Moment bleibt festzuhalten, dass was für die Neue Deutsche Welle die Musikgruppe Trio ist, für die SPD „MMT“ ist. Ihre sozialdemokratischen Inhalte sind ebenso minimalistisch, wie die Liedtexte von Trio. „Weiter so“ lautet das sozialdemokratische „Da Da Da“. Für Trio ging es bergauf, für die sozialdemokratischen ??? bergab. So unterschiedlich wirkt sich inhaltlicher Minimalismus im politischen und künstlerischen Bereich aus.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
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