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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Klimabewegung
Der Klimaaktivismus treibt einen Keil in die Gesellschaft
15.02.2020
Alle sprechen vom Klimawandel. Doch gerade der Klimaaktivismus spaltet unsere Gesellschaft, wie das Desaster in Thüringen zeigt.

AfD-Sympathisanten haben in Deutschland zurzeit nicht sehr viele Freunde. Kaum einer versteht, wie man sich einer solchen Partei anschließen könne. Einer Partei mit Figuren, wie Björn Höcke oder Andreas Kalbitz. Einer Partei, die offenkundig die Gesellschaft spalten möchte, wie es oft und gerne heißt.

Die Nervosität ist eben groß. Bei CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen davor, die Macht zu verlieren. Bei Die Linke davor, was die Zukunft bringt. Je mehr Zeit verstreicht, desto stärker wird die AfD und mit ihr die Aufregung. Vor allem richtet sich dieser Hass gegen die AfD. Fast scheint es, als ob diese Inbrunst der Destruktivität gewollt, ja herbei erseht sei.

Doch weder Konservative noch Progressive stellen sich die Frage: Wieso? Wieso konnte es so weit kommen? Dass sich so viele leichtfertig von den etablierten Parteien abwenden und liebedienerisch in die Arme der AfD werfen. Stattdessen werden Pseudoargumente gesammelt. Mal sind es überwiegend national-völkisch Gesinnte, die sich der Partei zu Füßen werfen. Dann sind es wieder fremdenfeindlich-rassistische Gestalten.

Das Kernproblem bleibt jedoch hierbei liegen. Die AfD ist Sammelbecken all jener, die jahrzehntelang politisch nicht beachtet wurden: Arbeitslose und Geringverdiener, Konservative und Patrioten, Ostbürger und Abgehängte. Ihre Interessen blieben zu Gunsten von Transgenderleuten, Politischer Korrektheit und Genderismus liegen.

Die wirklichen gesellschaftlichen Problemen in diesem Lande wurden links liegen gelassen: Von maroden Schulgebäuden über abgenutzte Autobahnen bis hin zur Bildung von Paralellgesellschaften. Stattdessen standen vordergründig Europa und die Welt auf der politischen Agenda. Die AfD hat sich diese politische Schlamperei zu Nutze gemacht, sie arbeitet mit dem Material, was sie vorgefunden hat.

Die Klimaaktivisten bieten der AfD weitere Substanz. Indem sie weiterhin diese Politik der „Ferne“ verfolgen, gießen sie noch mehr Öl ins gesellschaftliche Feuer. Der Umwelt zuliebe steigen die Strompreise, aber die Löhne stagnieren, die Mieten steigen und die Jobs werden prekärer. Der Umwelt zuliebe, soll Fliegen teurer werden und auf der Autobahn im Schneckentempo gedüst werden.

Das gesamtgesellschaftliche Problem des Klimawandels soll nicht gemeinsam gelöst werden. Stattdessen stemmen die gesellschaftlich Verantwortlichen die Last auf die Schultern bestimmter Gruppen. In umgewandelten Worten Pierre Bourdieus: „Nur Mut, liebe Bürger! Vollbringen wir diese gemeinsame Flexibilisierungsanstrengung, die von euch gefordert wird!“

Viele Klimaretter verkennen dieses Problem. Durch ihren Extremismus der Gefühle und der Verabsolutierung ihrer Sichtweise bringen sie das politische Klima zum Brennen. Das Debakel in Thüringen ist ein solcher Brandherd, die grüne Stimmungskapelle bläst noch mehr Wind und reizt die spannungsreiche Glut.

Diese in die politischen Leidenschaften gemengten grünen Untergangsfantasien verweisen auf eine eigentümliche Lust an der Erregung, der Hysterie, der Panik. Nur das selbstvergessene Versunkensein für den Kampf um das Klima bietet den vielen Klimaaktivisten Schutz vor dem horror vacui. Was um sie herum geschieht, in der Wirklichkeit, interessiert sie nicht.

Gerade dieser leidenschaftliche Einsatz für das Klima und dieser überzeugte Hass gegenüber der AfD treiben einen Keil in die Gesellschaft. Verloren in dieser grünen Ekstase der Hingabe, können sie sich nicht auf die Vernunft zurückbesinnen. Daher fragen sie auch nicht nach dem Grund, sondern kratzen nur an der Oberfläche der Pseudogründe. Ihre Leidenschaft macht sie blind für ihre Teilschuld die Gesellschaft zu spalten.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein