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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.


                                                                                                                       
                                         
Impression aus dem Alltag
Der Film, der sich was traut
30.03.2018
Phoenix zeigte heute den Film „Von Britannien nach Bagdad: Getrude Bell“. Worum geht es? Dem Zuschauer wird aus Sicht Gertude Bells, „der mächtigsten Frau im damaligen britischen Empire“ - wie es in der Beschreibung zur Sendung auf der Internetseite zu finden ist - die Situation im Nahen Osten zu Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg gezeigt. Dass Gertrude Bell eine wichtige Rolle bei der politischen Neuordnung Iraks spielte, sei dahin gestellt.

Viel interessanter in diesem Zusammenhang ist die filmische Aufmachung. Während historisches Filmmaterial über dem Bildschirm läuft, kommentiert im Hintergrund eine weibliche Stimme das Gezeigte. So weit, so gut. Bis hierhin nichts Ungewöhnliches; zumindest für eine Reportage, die den Film dominiert. Doch irgendwann wird es spannend. Schließlich handelt es sich um einen Film.

Plötzlich erwachen Zeitzeugen wieder zum Leben und berichten exklusiv über die Geschehnisse von damals! Nota bene: die Zeitzeugen sehen so frisch wie eh und je, wie auf dem historischen Filmmaterial, aus und auch die szenische Aufmachung gleicht denen der zwanziger Jahre. Einen Hinweis, dass diese Interviews nachgestellt sind, sucht man vergeblich. Aber zur Erinnerung: es handelt sich ja um einen Film, nicht um eine Reportage.

Doch es kommt die Frage auf: Was soll diese Melange aus Realität und Fiktion? Wird der Zuschauer hier mit einem neuen Filmgenre bekannt gemacht? Nicht Science-Fiction, sondern Fake-Fiction; also Fake-News in noch verbesserter Rezeptur?

Die Quintessenz: Der Film bietet „neben atemberaubenden Bildern der irakischen Landschaften eine ganz neue Sicht auf eine einzigartige Frau,...“. Aber nicht nur das. Er bietet auch eine „ganz neue Sicht“ auf die filmische Inszenierung historischer Ereignisse.

Wer sich selbst überzeugen möchte, hat morgen die einmalige Chance dieses „Fake-Fiction“-Format zu bestaunen. Phoenix zeigt eine Wiederholung am Sa., 31.03.18 um 22:30 Uhr.
 

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
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