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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.


                                                                                                                       
                                         
Greta und Rezo
Eine Honigfalle namens „GreZo“
04.06.2019
Trotz Bienensterben blieb genug Honig übrig, um Winnie-the-Pooh alias „HC Strache“ zu ködern. Doch was viele nicht wahrhaben wollen, auch Greta, die Kilmaheilige und Rezo, ihr Jünger, sind eine Art von Honigfallen.

Was wurde über Hans-Christian „HC“ Strache hergezogen, er sei in eine Honigfalle getappt. Kaum hatte er seine Machtfingerchen am Honig, schnappte auch schon die Falle im Form eines Videos zu. Ergebnis: der österreichische Winnie-the-Pooh musste seine Vizekanzlerschaft abgeben und zog mit honigverschmierten Lippen den Rest der österreichischen Regierung mit in die Schlucht.

Was hat die strachsche Hongifalle mit Greta und Kezo, kurz „GreZo“ zu tun? Eine Menge. „HC“ Straches Honigfalle war eine russische Oligarchennichte, die süße Verführung der Journalisten ist GreZo. Was bei Strache das Machtmotiv war, war bei den Medienschaffenden ihr Drang zur Weltverbesserung. Wo neben reichlich Wodka plus Redbull, lange Beine und ein tiefes Dekolleté Straches Geist vernebelten, bringen kindliche Unschuld und Unbefangenheit von GreZo die Politjournalisten um ihren Verstand.

Warum? Weil GreZo und Konsorten wagen zu sagen, was ihre Eltern sich nicht trauen: dass sie mit der deutschen Politik unzufrieden sind. Weil GreZo und Konsorten wagen zu handeln, was ihre Eltern sich nicht trauen: auf die Straße zu gehen und den eigenen Unmut zu äußern. Weil GreZo und Konsorten wagen Ihre Träume zu artikulieren, was ihre Eltern sich nicht trauen. Wofür die Eltern zu feige sind, dafür haben die Kinder den Mut.

Das erinnert stark an die „Mini Playback Show“ der 1990er Jahre, in der Kinder die Hits ihrer Stars auf großer Bühne imitierten und die unerfüllten Musikerträume der Eltern verwirklichten. Die Kinder fühlten sich „groß“, die Eltern waren stolz wie Bolle, alle waren glücklich und alles spielte sich in einem „sicheren“, kontrollierten Rahmen ab, wie das Lieblingsthema Klimawandel.

Sich hingegen mit AfD-Anhängern oder Systemkritikern an einem Tisch zu setzen, um die wichtigen Themen, Flüchtlingsfrage, soziale Frage, Wohnungsfrage, zu besprechen, macht nicht annähernd so viel Spaß. Es bedeutet Unsicherheit, Reibung, Meinungsverschiedenheit und bereitet eine Menge Kopfzerbrechen – im Gegensatz zum Klimawandel, wo „nur“ die Eisscholle zerbricht.

Nicht die jungen Leute, nicht der Dieselstinker, nicht der Coffee-to-go-Becher sind für das Wahldebakel der großen Parteien verantwortlich, sondern die zunehmende Unzufriedenheit von Hinz und Kunz. Trotzdem werden ihre Anliegen nonchalant liegen gelassen. Denn wer will sich schon mit den „schmutzigen“, ernsthaften Problemen des Lebens auseinandersetzen und diese lösen, könnte manch einer polemisch erwidern.

Doch es gehört noch mehr als Desinteresse zur Erklärung der „elterlichen“ Klimaobsession. Viele Journalisten werden Opfer der sogenannten Unaufmerksamkeitsblindheit. Psychologen verstehen hierunter, dass Menschen Objekte oder Ereignisse nicht wahrnehmen, obwohl sich diese in ihrem Sehfeld befinden, wenn diese ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten. Auf die gegenwärtige politische Lage übertragen: Weil sich viele Eltern mit „GreZo“ identifizieren können, all ihre elterliche Aufmerksamkeit auf sie fokussieren, vergessen sie die „echten“ Probleme. Die Honigfalle „GreZo“ hat zugeschnappt.

Heißt es nun im Vergleich zu Strache auch bei „GreZo“ gleiches Spiel plus gleiche Regeln gleich selber Ausgang? So einfach ist es nicht. Bei Strache suchte die Honigfalle ihn gezielt aus, bei den „GreZo“-Anhängern wählten sie die ihrige aus. Wie lange der „GreZo“-Hype wohl noch andauern wird?

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein