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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Deutschland, die Schwatzbude
Mehr Entscheidungsmut bitte!
20.01.2020
In Deutschland redet man viel und gerne, aber die Probleme bleiben. Etwas mehr Mut, eine klare Linie und Positionierung würden das ändern.

Zwei Herzen schlagen in der Brust des Deutschen. Einerseits liebt er es die Rolle des moralinsauren Fingerzeigers anzunehmen. Zu viele Flüge, zu viel Plastik, zu viele Autos. Andererseits handelt er weiterhin nach Lust und Laune. Der Deutsche fliegt weiter wie ein Weltmeister, konsumiert massenweise Plastik und fährt mit seinem Auto zum Bio-Supermarkt.

Der Vater der Psychoanalyse, Onkel Freud, würde sagen: Das Es des Deutschen ist stärker als sein Über-Ich. Zwar redet er tugendhaft, aber er handelt triebgesteuert. Und damit ist nicht der faustische Drang der Erkenntnis gemeint. Es geht vielmehr um das fehlende Rückgrat des Handelns.

Doch gerechterweise sind hier Worte der Verteidigung angebracht. Schließlich kennt die eine Hälfte Deutschlands erst seit 1945 den Duft der Freiheit, während die ostdeutsche Hälfte erst seit dreißig Jahren diesen schnuppern darf. Und das hinterlässt Spuren.

Keine andere Nation sitzt so lange, krümmt und dehnt sich in alle Richtungen, wie Deutschland. Und versucht dabei noch so bravourös und professionell wie der ehemalige Rodler Georg „Schorsch“ Hackl auf dem Eis auszusehen. Stattdessen fallen die meisten wie ein nasser Sack zu Boden und lächeln dabei wie der Joker von Batman.

Kein Wunder, dass die Deutschen Weltmeister bei den Rückenschmerzen sind. Zumeist verursachen oftmals psychische Faktoren diese Beschwerden.

Um zurück auf Freud zu kommen: Hier zeigt sich ein Konflikt zwischen dem Über-Ich und dem Es. Der Deutsche weiß, dass er weniger fliegen soll. Aber gleichzeitig will er nicht auf den Genuss des Fliegens verzichten. Zu komfortabel, zu schnell, zu günstig ist es.

Moralismusparanoia hin, Handlungsunfähigkeit her. Etwas mehr Entscheidungsmut für die eine oder andere Seite würde allen Teilnehmern gut tun. Nicht nur weil es den inneren Konflikt aufheben würde und sich die meisten innerlich befreit fühlten. Sondern weil mehr Handlungsklarheit herrschen würde.

Klare konsequente Entscheidungen, aber auch ein „Entweder-Oder“-Denken sind manchmal gar nicht so schlecht. Öfters sogar notwendig. Aber das erfordert Verzicht. Und das kann ganz schön anstrengend sein.

Also: Weniger reden, mehr Handeln.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein