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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Coronavirus
Corona-Maßnahmen lockern? Na klar!
06.04.2020
Um nach Ostern die Maßnahmen zu lockern, sollte die Bundesregierung die Verantwortung an jeden Einzelnen übergeben. Das wäre die beste Exit-Strategie für alle. Gesellschaftlich, sozial, wirtschaftlich.

Seit etwa zwei Wochen befindet sich Deutschland im Dornröschenschlaf. Über eine Exit-Strategie möchte man in manchen politischen und medizinischen Kreisen noch nicht nachdenken. Man müsse beobachten, wie sich die Fallzahlen der – erfassten - Covid-19-Patienten entwickeln, so das Urteil der Experten.

Und hier zeigt sich schon das eigentliche Problem. Die Zahlen strotzen nur so vor Unseriosität. Jede Institution verfügt über ihre eigene Zähllogik. Die Johns-Hopkins-Universität? „Die Zeit“-Statistiken? Das Robert-Koch-Institut? So verschieden die Institutionen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Angaben. Nicht einmal Experten können hier noch durchblicken.

Daher müssen andere Parameter hinzugezogen werden, um zu entscheiden, wie es nach Ostern weitergehen sollte. Denn fest steht eines: So kann es nicht weitergehen. Geschlossene Schulen und Kindergärten, zerrissene Familien- und Freundesbande, sozial isolierte Menschen und eingeschränkte Freiheitsrechte. Das darf kein Dauerzustand werden.

Für kurze Zeit sind viele durchaus bereits diese Situation zu akzeptieren. Auch weil sie bei nicht wenigen einen Adrenalinschub, wie beim Bungeejumping, verursachte. Zumindest zu Beginn. Unbekannte Situation plus simulierte Gefahr gleich Nervenkitzel. Doch diese initiale Phase legt sich. Die Leute haben sich zwar an den staatlich verordneten Stubenarrest gewöhnt. „Normalität“ zieht langsam in die Häuser ein.

Doch aus psychologischer Sicht können Gleichgültigkeit und Apathie unerwartet in Gereiztheit und Aggression umschlagen. Daher muss bald möglichst eine Exit-Strategie entwickelt werden, um nicht unnötigerweise etwas in Gang zu setzen, was nicht rückgängig gemacht werden kann.

Wiewohl die politischen Restriktionen, mit Schließungen, Kontaktverbote, trotz ihrer Unverhältnismäßigkeit, angebracht erscheinen. Das Virus war eine unbekannte Größe. Niemand wusste um das tatsächliche Ausmaß Bescheid. Unwissenheit, Besorgnis, Unsicherheit. Sie prägten das politische und gesellschaftliche Klima.

Doch jetzt wissen wir mehr. Die Letalität bei Coronainfizierten liegt in Deutschland bei 0,18 Prozent. Das heißt, zwei Verstorbene pro 1.000 Infizierte; wenn die Zahlen denn so stimmen. Die meisten Bürger halten sich in der Öffentlichkeit an den Sicherheitsabstand. Nicht wenige tragen Schutzmasken. Zeit den Bürgern Verantwortung in die Hand zu geben. Für sich, für Nahestehende, für Fremde. Und gleichzeitig die Maßnahmen nach Ostern zu lockern. Denn wer kann von sich behaupten auf einen Corona-Harakiri aus zu sein?

So simpel wäre die Exit-Strategie. Dem Einzelnen Verantwortung übergeben, und die Situation auf „Vor-Corona-Zeiten“ zurückschrauben; unter Beibehaltung der Sicherheitsabstände und von Hygienestandards. Theater und Cafés, sie alle könnten öffnen. Jedoch dürften wesentlich weniger Menschen diese Institutionen besuchen. Und jeder Gast müsste bei Ein- und Austritt die Hände desinfizieren. Die Mittel müssten die Betreiber ihren Besuchern kostenlos zur Verfügung stellen.

Denn die Freiheitsrechte Vieler zu beschränken, um ihre Fallzahl auf ein Minimum zu reduzieren, ist alles andere als demokratisch. Bewegungseinschränkungen, Versammlungsverbot, Arbeitsverbot erinnern eher an den kollektivistischen, roten Mann in China. Coronatote lassen sich leidlicherweise nicht vermeiden. Ihre Zahl reduzieren schon. Nämlich durch entsprechende Vorsichtmaßnehmen ohne Beschränkung der Freiheit des Einzelnen.

Daher sollte die Bundesregierung so schnell wie möglich an die Verantwortung jedes Einzelnen appellieren und ihre Bürger so auf gelockerte Maßnahmen nach Ostern vorbereiten. Sicherheitsabstand und Hygienestandards. Das wären die zwei Gebote der Stunde. Arbeitgeber, Veranstalter, Schulen und Einzelpersonen. Wer sich nicht daran hält, der müsste mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das wäre gelebte Demokratie.

So würde das gesellschaftliche Leben ohne Freiheitsbeschränkungen einigermaßen weitergehen. Denn Freiheit bedeutet auch Verantwortung übernehmen. Für sich und für andere.

Und weil Deutschland schon genug Erfahrung mit dem demokratischen System hat, ist es für diesen Schritt allemal bereit. Hoffen wir, dass der Märchenprinz das Land endlich nach Ostern aus seinem Dornröschenschlaf erwecken wird.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.




















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein