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Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.

Der Vierte Karenztag.
Krank oder nicht krank?
Bereit und nicht bereit.
Der Tag der Entscheidung.
Für den asketischen Rückzug.
Für die gedankliche Freiheit.
Der Vierte Karenztag.

                
Coronakrise
BER reloaded?
18.03.2020

Berlin plant ein Covid-19-Krankenhaus für bis zu 1000 Patienten aufzubauen. Wenn die Planung und der Bau solange dauern sollten wie beim neuen Flughafen BER, dann existiert die Menschheit vermutlich nicht mehr. Denn in den zehn Jahren zwischen Planung und erstem Spatenstich des BER am 5. September 2006 und zwischen Baubeginn und Eröffnung, voraussichtlich im Oktober 2020, liegt viel schmutzige Luft. Denn glaubt man den engagierten Klimaaktivisten, hat uns bis dahin die Klimakrise dahingerafft. Glaubt man den Coronaskeptikern, so hat das Virus sein Übriges erledigt.

Dass die Bundeswehr und weitere Partner am Bau des Krankenhauses beteiligt sind, beruhigt nicht gerade das Gemüt. Eher wirft es besorgte Fragen auf: Eine bedingt einsatzbereite Soldatenmannschaft soll beim Bau helfen? Werden hierfür eigens Soldaten aus Afghanistan eingeflogen? Sind die defekten Tiger-Kampfhubschrauber wieder einsatzbereit? Wie sollen unsere Soldaten, die noch keine neuen Stiefel bekommen haben, zum Baugebiet anmarschieren? Mit Sandalen, Pantoffeln oder barfuß?

Aber vielleicht kann Elon Musk mit einem „Giga Spital“ auf seiner „Giga Factory“ aushelfen? Ein schönes Grundstück nahe der polnischen Grenze hat er schon. So hätten es die billigen, polnischen Pflegekräfte leichter nach Deutschland zu kommen und sich um die Covid-19-Patienten zu kümmern. Leichter als bis nach Berlin auf das Gelände der Berliner Messe, wie gegenwärtig geplant.

Doch bleiben wir nicht zu optimistisch. Sofern sich die Bundeshauptstadt treu bleibt, weiterhin maßlos überlastet und unterbesetzt ist, wird sich der Bau des Covid-19-Krankenhauses in die Länge ziehen. Vermutlich.

Und wenigstens hat es Berlin gut gemeint, im Tucholsky‘schen Sinne: „Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Doch es dominiert eine Meinung, nämlich die Meinung der bürokratischen Konformisten.

Wir leben in einer liberalen Gesellschaft. Doch wer von der einen Meinung abweicht, wird als Gegner und Antiliberalist etikettiert.

Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft. Doch Gedanken werden zunehmend mit Meinungen vermengt und finden ihren Höhepunkt in voreingenommenen, tendenziösen Berichterstattungen und Diskussionen.

Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Doch statt eines sachlichen und gepflegten Schlagabtausches mit Andersdenkenden dominiert eine vorurteilsbehaftete Diskussionskultur der Diffamierung und Beleidigung.

Wir leben…..

Und es könnte noch unbegrenzt so weitergehen. Ein Widerspruch folgt auf den anderen. Deswegen und um diese eklatante Gegensätzlichkeit zu exemplifizieren, entstand der Vierte Karenztag. Hier sollen unterschiedliche Themen gesellschaftskritisch aus verschiedenen Blickwinkeln näher betrachtet und analysiert werden. Je vielfältiger die Perspektiven, desto besser für den stattfindenden Diskurs - einem Diskurs, der einen kultivierten und vorurteilsfreien Umgang pflegt, unabhängig vom jeweiligen Standpunkt. Es soll sich somit mit unterschiedlichen Themen nicht meinend, sondern gedanklich und dementsprechend kritisch auseinandergesetzt werden. Insbesondere im Tag 4 soll diesem gerecht werden. Wohingegen das Foyer zum unterhaltsamen Ein- oder Ausklang auf jeglicher Ebene einlädt. Skurriles, Absurdes und Erwähnenswertes finden hier ihren Platz. Jeder ist willkommen mitzumachen und den Vierten Karenztag zum Feiertag zu erheben.





















                                                                     
                     
 


                                                  
                                                                                                                                                                    © bertha stein